Wir blicken zurück auf… den Surfkurs 12 auf Fehmarn
(Surfkurs Jg.12) Über zwei Monate ist es her, aber es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen: Am 31.05.2026 begann unser Surfkurs mit der Anreise nach Fehmarn. Die Zugfahrt verlief entspannt und angenehm. Während der Reise mussten wir zweimal umsteigen, bevor wir schließlich mit dem Bus weiter nach Fehmarn fuhren. Nach unserer Ankunft bezogen wir unsere Zimmer und richteten uns gemütlich ein. Anschließend begann das erste Kochteam mit der Zubereitung des Abendessens, während die anderen Teilnehmenden sich einrichteten und die Umgebung erkundeten.
Am Abend verbrachten wir gemeinsam Zeit mit verschiedenen Aktivitäten. Wir spielten Kicker und Volleyball, was für viel Spaß und gute Stimmung sorgte. Danach fuhren wir gemeinsam zum Strand nach Gold, um den Sonnenuntergang zu genießen. Die ruhige Atmosphäre und der schöne Ausblick machten den Abend zu einem schönen Erlebnis. Anschließend kehrten wir zurück zum Haus und ließen den Tag entspannt ausklingen. So konnten wir uns ausruhen und Kraft für den nächsten Tag unseres Surfkurses sammeln.
Am Montag erlebten wir unseren ersten vollständigen Tag auf Fehmarn. Nach dem Aufstehen starteten wir gemeinsam mit einem Frühstück in den Tag. Anschließend hörten wir die ersten Referate rund um das Thema Surfen, wodurch wir weitere interessante Informationen über den Sport erhielten. Um 14 Uhr fuhren wir mit den Fahrrädern zur Surfschule. Dort wiederholten wir zunächst die wichtigsten Grundlagen des Surfens. Uns wurde gezeigt, wie man ein Surfbrett und das Segel richtig aufbaut und vorbereitet. Danach ging es für uns aufs Wasser. Während der ersten Surfeinheit übten wir grundlegende Techniken und machten ersten Erfahrungen auf dem Board. Insgesamt verbrachten wir etwa drei Stunden auf dem Wasser.
Nach dem Surfen konnten alle selbstständig zurückfahren und sich frisch machen. Am Abend kochten wir gemeinsam eine leckere Reispfanne mit Gemüse. Nach dem Essen unternahmen wir noch eine Fahrradtour zum Strand. Dort schauten wir uns die Umgebung an, genossen die gemeinsame Zeit und ließen den Tag entspannt ausklingen. Insgesamt war es ein abwechslungsreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken und ersten praktischen Erfahrungen im Windsurfen.
Am Dienstag mussten wir uns schon früher aus dem Bett quälen, damit wir um 10 Uhr schon für die erste Einheit am Wulfener Hals bereitstanden. Gemeinsam mit unseren Lehrern – Herr Maume und Herr Dr. Böhnke begleiteten die Fahrt – verbrachten wir drei Stunden auf dem Wasser und lernten, wie man Amwindkurs und Wenden fährt und somit Höhe gewinnt. Nach einer Mittagspause, bei der der Supermarkt des Campingplatzes gut genutzt wurde, trafen wir uns wieder an der Surfstation, um nach dem Üben am Surfsimulator noch ein paar Stunden mit Herrn Maume auf dem Wasser die Wende zu üben. Jedoch stellte der stärkere Wind in der zweiten Einheit eine große Herausforderung für viele dar. Am Abend zauberten Malte und Falk noch sensationelle Pizzen für den gesamten Surfkurs, an denen wir uns reichlich satt gegessen. Danach wurde, wie so oft am Ende des Tages, die Theorie mit Hilfe von Herrn Maume vertieft und Präsentationen gehalten.
Der Mittwoch begann mit einem inzwischen routinierten, gemeinsamen Frühstück und der anschließenden Fahrt zur Surfschule. Dabei wurde unsere gesamte Fahrradgruppe vom Regen überrascht, weshalb wir unsere Fahrt nicht an einem Stück durchzogen, sondern eine kleine Pause einlegten. An der Surfschule angekommen, folgte dem Regen eine Windstille; dennoch konnten wir unsere geplante Simulatoreinheit an Land erfolgreich absolvieren, wobei vor allem die Wende technisch verfeinert wurde. Nach einer kurzen Mittagspause entschieden wir uns trotz ungewisser Windlage, aufs Wasser zu gehen, um wenigstens etwas Wasserzeit für den Tag abzukriegen. So kam es, dass der aufgestellte Dreieckskurs aufgrund mangelnden Windes nur in der ersten Stunde abgefahren werden konnte, also verließen wir das Wasser, um auf dem Land letzte Vorbereitungen für den Test des Surfscheins zu machen. Die verbliebene freie Zeit des Tages wurde genutzt, um Surftheorie zu lernen und das gemeinsame Abendessen – Spaghetti Bolognese – zu genießen. Am Abend versammelten wir uns nochmal gemeinsam, um den Tag zu besprechen und die letzten Präsentationen anzuschauen.
Am Donnerstag fanden die Theorieprüfung für den Surfschein und die Praxisprüfung statt. Alle Teilnehmer legten ihre Prüfung erfolgreich ab.
Am Freitagmorgen standen wir relativ früh auf und trafen uns zunächst zum gemeinsamen Frühstück. Dabei besprachen wir noch einmal den Ablauf des Tages, bevor wir unsere Koffer packten.
Anschließend fuhren wir mit den Fahrrädern von Strukkamp nach Wulfen, um ein letztes Mal surfen zu gehen. Dort hatte jeder die Gelegenheit, seine praktische Windsurfprüfung abzulegen. Gemeinsam mit Herrn Maume absolvierte jeder Kursteilnehmer noch seine individuelle Prüfungsfahrt, bei der unter anderem eine Wende und eine Halse gezeigt werden mussten.
Nach dem Surfen gingen die Mädchen bereits etwas früher aus dem Wasser, da sie mehr Zeit zum Duschen und Trocknen ihrer Haare benötigten. Die Jungen folgten kurze Zeit später. Nachdem alle geduscht und umgezogen waren, stellten wir fest, dass wir früher als geplant fertig geworden waren. Deshalb beschlossen wir, einen früheren Bus zu nehmen.
Während unsere Koffer mit einem Großraumtaxi nach Burg transportiert wurden, fuhren wir gegen 12:30 Uhr mit den Fahrrädern dorthin. Da wir nur unsere Rucksäcke dabei hatten, konnten wir die Strecke problemlos zurücklegen. In Burg gaben wir die Fahrräder beim Verleih zurück und machten uns anschließend mit unseren Koffern auf den Weg zum Busbahnhof.
Dort warteten wir auf den X85-Bus, mit dem wir von Fehmarn nach Lübeck fuhren. In Lübeck hatten wir etwa zwei Stunden Aufenthalt. Einige von uns nutzten die Zeit, um die Altstadt zu erkunden und das Holstentor zu besichtigen, während andere am Bahnhof blieben, sich etwas zu essen oder zu trinken holten und auf das Gepäck aufpassten.
Später setzten wir unsere Reise fort und fuhren zunächst nach Hamburg und anschließend weiter nach Göttingen. Gegen 21:00 Uhr kamen wir dort an. Von Göttingen aus trat jeder auf seine eigene Weise die Heimreise an. Entweder mit dem Zug, gemeinsam mit Freunden oder indem er von seinen Eltern abgeholt wurde.
Damit endete eine sensationelle und erlebnisreiche Surfwoche auf Fehmarn.
Es war das beste was wir je gemacht haben!




