Weltfriedenstag – Wir setzen ein Zeichen!
(pe.) Ein musikalisches Happening zum Weltfriedenstag am 21. September 2026
Frieden kann vieles sein: ein großes Ziel, ein leiser Wunsch oder ein Song, den plötzlich eine ganze Schule mitsingt. Zum Weltfriedenstag am 21. September 2026 wurde unsere Pausenhalle zur Bühne für eine besondere musikalische Aktion.
Der Arbeitskreis rund um die Gedenk- und Feiertage hatte mit der besonderen Unterstützung von Herrn Maaßen und der Musikschule M1 (Marcus Kümmerling & Stephan Ohst) zu einem musikalischen Happening in der ersten großen Pause aufgerufen. Die Idee: nicht nur über Frieden sprechen, sondern ihn gemeinsam spürbar machen.
Und so füllte sich die Pausenhalle schnell. Gespräche verstummten, neugierige Blicke richteten sich nach vorn… und dann legte die (Schul-)Band der Musikschule M1 los. Mit „All the Small Things“ von Blink-182 sorgte sie zunächst für ordentlich Energie und einen rockigen Einstieg. Die Stimmung war sofort da: Köpfe wippten, einige sangen schon leise mit, andere ließen sich einfach von der Musik mitreißen. Der Sound und das technische Know-How wurde professionell von unserer Goethe-Technik unterstützt!
Danach wurde es eindringlicher. Mit „Zombie“ von The Cranberries wechselte die Atmosphäre. Der Song erinnert daran, dass Frieden alles andere als selbstverständlich ist und Gewalt Spuren in der Welt und in den Menschen hinterlässt. Die Musik machte deutlich, dass hinter großen Nachrichten immer auch Schicksale stehen sowie Hoffnungen und die Sehnsucht nach einem Leben ohne Angst.
Zum Abschluss wurde aus dem Konzert ein gemeinsamer Moment. Die versammelte Schulgemeinschaft sang „Imagine“ von John Lennon. Viele Stimmen wurden zu einer und aus der Pausenhalle erklang eine klare Botschaft: Wir wünschen uns eine Welt, in der Menschen friedlich zusammenleben, Grenzen überwunden werden und niemand wegen seiner Herkunft oder Religion ausgeschlossen wird.
Für einige Minuten war die Pause mehr als nur eine Unterbrechung des Schulalltags. Sie wurde zu einem Ort des Zuhörens, Mitsingens und gemeinsamen Nachdenkens. Die Goetheschule zeigte, dass Frieden nicht erst irgendwo weit weg beginnt. Er beginnt bei uns, in unserer Sprache, in unserem Umgang miteinander und manchmal auch mit einem gemeinsamen Song.
Musik verbindet. Stimmen bewegen. Frieden beginnt gemeinsam.



