Abiwood – 13 Jahre lang im falschen Film

Unter diesem – hoffentlich (?) – ironisch gemeinten Motto fand heute der von den Abiturient*innen des 13. Jahrgangs organisierte Abischerz statt, der traditionell die Abiturfeierlichkeiten einleitet und das Ende der Schulzeit markiert – dieses Mal ein filmreifes Ende getreu dem gewählten Motto.

Wie im Film durften also Schüler*innen wie Lehrer*innen abwechselnd im Rampenlicht stehen, Filmmusik erraten, Wasserpistolen und -bomben ausweichen oder wie echte Stuntmen und -women Bobbycar-Rennen bestreiten. Zwar wurde kein roter Teppich ausgerollt und auch kein Oscar à la Hollywood verliehen, dafür aber gab es eine oscarverdächtige Moderation, einen zur Bühne umfunktionierten Treckeranhänger und ein glamouröses Kuchenbuffet.

Wer also braucht Hollywood, wenn er die Goetheschule haben kann?

Denn, liebe Abiturient*innen, begann eure Zeit an der Goetheschule nicht mit dem Traum vom Abitur? Und ist dieser lang gehegte Traum nun nicht für euch in Erfüllung gegangen? Solltet ihr euch also tatsächlich 13 Jahre lang im falschen Film gewähnt haben, so spieltet ihr heute definitiv im richtigen – einem hollywoodreifen Blockbuster mit Happy End…

… dessen Abspann bereits läuft. Eure Schulzeit neigt sich dem Ende entgegen. Noch Abientlassung, Zeugnisvergabe, Abiball…

… dann gehen im Kino langsam die Lichter wieder an und ihr könnt einen neuen Film beginnen, neue Träume ins Auge fassen und neue Happy Ends erleben. Das zumindest wünschen wir euch von Herzen. Denn nicht nur Hollywood kann Traumfabrik, die Goetheschule auch!

— THE END —