Berufsorientierungswoche 2021 an der Goetheschule

In diesen Tagen läuft für viele niedersächsische Schüler:innen der „count – down“ zur Beendigung ihres Schullebens – die Abi-Prüfung. Die Hoffnung und Freude auf ein ersehntes Abitur ist groß, doch nicht weniger groß ist der Wunsch nach einer guten Ausbildung im Anschluss. Damit als Vorbereitung auf diesen Moment Berufsmöglichkeiten und Berufschancen erkannt werden und bekannt sind, veranstaltete die Goetheschule vor kurzem die in vielen Jahren bewährte Berufsorientierungswoche unter der Fragestellung „Abitur und dann?“ für den elften Jahrgang. 

Den diesjährigen Bedingungen geschuldet, fand die Projektwoche ausschließlich online statt. Sie setzte sich zusammen aus einem Angebot von Wahl- und Pflichtveranstaltungen. Verschiedenen Fragen wurde dabei nachgegangen, u.a. der Frage nach den Berufs- bzw. Studienmöglichkeiten. Der hier besonders informative Expertentag war Pflicht, da Einblick in eine Fülle verschiedener Berufe gewährt wurde: Polizei und Bundeswehr als mögliche Arbeitgeber präsentierten sich, Arbeit im Bereich der Informatik, der Biologie, des Managements sowie im Bereich des Bauwesens wurden vorgestellt und das Berufsfeld der Juristin bzw. des Juristen, der Psychologin bzw. des Psychologen und das der Ingenieurin bzw. des Ingenieurs wurden erläutert. Insgesamt konnten in der Berufsorientierungswoche sechzehn erfolgreiche Videokonferenzen mit neun Experten durchgeführt werden – sehr zur Freude der Beauftragten für die Orientierungswoche an der Goetheschule Ilka Beyer – Pohl und Iris Brill. Die PFH Private Hochschule Göttingen mit ihrem Angebot von Campusstudium, Fernstudium und Dualem Studium und weitem Fokus an Studienfächern stellte Prof. Dr. Joachim Ahrens vor. 

Was aber, wenn man sich noch nicht festlegen möchte und zunächst eine Überbrückungsphase zwischen Abi und Ausbildung oder Studium wünscht? Schüler:innen mit diesem Wunsch waren gut aufgehoben bei den Vorträgen der ehemaligen Goetheschülerin Laura Kensy über die Arbeit als „Au Pair“ und des ehemaligen Goetheschülers Emre Kanber über „Work and Travel“; Philip Zaulig vom Internationalen Bund stellte das „Freiwillige Soziale Jahr“ vor. 

Wie läuft aber ein Vorstellungsgespräch ab, das in der Regel einer Weiterbildung vorgeschaltet ist? Wer sich einmal der Situation eines Vorstellungsgesprächs stellen wollte, der konnte mit Janet Mattern, Celina Helmker und Maik Helmker von der Sparkasse Einbeck ein solches Gespräch simulieren. Aus diesen Modell-Vorstellungsgesprächen konnten die beobachtenden Mitschüler:innen weiterführende Erkenntnisse gewinnen. 

Die wichtigste Frage aber lautet: Welcher Beruf ist jener, der am besten zu mir passt? Um jeder einzelnen Schülerin, jedem einzelnen Schüler individuelle Berufswünsche und individuelle Fähig- sowie Fertigkeiten zu vergegenwärtigen, stand erneut mit Jens Spelzig von der Bundesagentur für Arbeit in Göttingen ein versierter Berufsberater für Abiturienten zur Verfügung. 

Unter dem Eindruck der Erlebnisse und selbst recherchierter Informationen trugen die Schüler:innen des 11. Jahrgangs alles für sie Wissenswerte zusammen. Am Schluss der Woche verfügt nun jede Schülerin und jeder Schüler über ein Dossier, das alle relevanten Unterlagen für ausgewählte (Wunsch)Berufe umfasst. Unterstützt wurde der Jahrgang von ihren Politiklehrern Iris Brill, Sabrina König und Johanna Herting.