Erinnern heißt kämpfen! – Ausstellung in unserer Aula
(sr.) Vom 04.05. bis zum 21.05. ist in unserer Aula die Wanderausstellung „Erinnern heißt kämpfen – Zwischen Anerkennung und Vergessen: Todesopfer rechter Gewalt in Niedersachsen seit 1990“ zu sehen.
Die Ausstellung beleuchtet die Zunahme rechter Gewalt seit den frühen 1990er-Jahren – eine Zeit, an die sich viele Lehrkräfte als die sogenannten „Baseballschlägerjahre“ erinnern. Die Bilder aus Rostock-Lichtenhagen, Brandanschläge auf Häuser von Familien mit Migrationsgeschichte und zahlreiche weitere Taten zeigen: Rechte Gewalt war und ist ein bundesweites Problem – auch in Niedersachsen.
Die Geschichten der Opfer gehen unter die Haut und hinterlassen nachdenkliche Schüler:innen. Die Frage nach dem Warum ist oft zu hören. Einige der Tatorte liegen nur einige Autominuten von Einbeck entfernt und die Gewalt traf Menschen, die unsere Nachbar:innen, Freund:innen, Bekannte hätten sein können. Menschen wir du und ich.
Die Geschichten berühren, schaffen Bewusstsein und stärken Zivilcourage. Unser Ziel ist es, Schüler:innen für demokratische Werte zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, Haltung gegen Menschenfeindlichkeit zu zeigen.
Dank der Unterstützung durch Jörg Witte von den SchulKinoTagen kann die Goetheschule diese wichtige Ausstellung zeigen. Sie steht in Zusammenhang mit den SchulKinoTagen Demokratie!, die im Juni in Einbeck stattfinden.
Gerade in unserer heutigen Zeit wird erneut deutlich, wie wichtig es ist, Hass und Hetze entschieden entgegenzutreten und füreinander einzustehen. Erinnern statt Vergessen! Wehret den Anfängen!


