Smarties mit Diätfunktion: Mathematik zum Anfassen an der Goetheschule

Bildung- und action! Geht das? Scheinbar Unvereinbares vereinen? Klar geht das! Zum Beispiel Smarties mal nicht essen, sondern schätzen, wie viel sich auf einer bestimmten Fläche befinden! Sich fragen, ob der Weg nach unten immer der schnellste ist! Auf Deutschlandtour gehen und mit der Hilfe einer Schnur den kürzesten Weg zwischen Landeshauptstädten finden! Fühlen, wie es ist, in einer riesigen Seifenblase zu stehen! Ganz legal einen Code knacken! Und schon hat man etwas über Statistik, Kurven, Minimalflächen und Optimierung gelernt, kurz gesagt: sich mit Mathematik beschäftigt.

„Wenn wir das, was wir wissen, nach anderer Methode (..) dargelegt finden, so erhält es einen sonderbaren Reiz der Neuheit und frischen Ausdrucks.“ Treffender als mit den Worten Goethes könnte man kaum die Erfolgsgeschichte des Mathematikums Gießen beschreiben, des weltweit ersten Mitmachmuseums der Mathematik. Dieses Museum bietet sowohl für jüngere als auch für ältere Experimentierfreudige je eine Wanderausstellung an, das MiniMathematikum sowie das Mathematikum. Die Goetheschule freut sich, mit wertvoller Unterstützung der Stiftung der Familie Carl-Ernst Büchting, der Jugendstiftung des Landkreises Northeim und der Volksbank Einbeck die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen“ zeigen zu dürfen. Auf 130m2 wird an 19 Stationen eine spannende Reise durch die Wunderwelt mathematischen Denkens möglich, für junge Menschen ab 6 Jahren wie für junggebliebene Interessierte ab 60 Jahren. In der Zeit vom 14. bis zum 24. Februar können Gruppen und Schulklassen jeweils von 13.30 bis 16.30 Uhr nach vorheriger Anmeldung unter mathematikum-einbeck@gmx.de die Ausstellung besichtigen. Am Samstag, dem 18. Februar ist die Ausstellung für alle interessierten Besucher ohne Anmeldung von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

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