Hauptsache online – Internet zwischen Faszination und Kontrollverlust

Das Internet bietet großartige Möglichkeiten! Es hat Einzug in unser aller Leben gehalten und prägt zunehmend die Art und Weise, wie wir Informationen aufnehmen, unsere Freizeit gestalten und Beziehungen leben.

Doch es zeigen sich auch Risiken und Gefährdungspotentiale, nicht zuletzt durch das mobile Internet. Gerade Kinder und Jugendliche finden dort nicht nur Interessantes und Nützliches. Sie werden auch mit einer Fülle von zerstörerischen Inhalten konfrontiert, die einer gesunden Entwicklung schaden können. Die einen investieren zu viel Zeit in Online-Spiele und können so über die Zeit in eine Abhängigkeit geraten. Andere müssen ständig „online“ erreichbar sein und verbringen täglich viel Zeit bei WhatsApp und Co. Zum Teil leiden schulische Leistungen oder soziale Beziehungen.

Bei diesem Thema ist das Elternhaus gefordert, aber auch die Schule. Aus diesem Grund hat die Goetheschule das Projekt „Medienumgang auf höherem Level“ bereits seit einigen Jahren in ihr Präventionskonzept aufgenommen. Schülerinnen und Schüler des 10. und 11. Jahrgangs werden alle zwei Jahre von zwei Mitarbeitern der Fachstelle RETURN aus Hannover zu Medienscouts ausgebildet. Sie gestalten dann unter der Leitung des Medienpräventionsteams, Waltraud Hammermeister und Martin Baselt, Präventionsveranstaltungen für den 6. Jahrgang, um die Jugendlichen für das Thema zu sensibilisieren und ein Bewusstsein für einen verantwortungsbewussten Umgang zu wecken.

Am   Mittwoch, dem 30. Oktober, sind alle Eltern ab Klasse 5 herzlich zu einem Informationsabend eingeladen: Herr Freitag von RETURN wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Goethe lädt ein“ in der Bibliothek der Goetheschule um 19 Uhr folgende Fragen in den Fokus nehmen und konkrete Hilfestellungen anbieten: Was sind gute Grenzen für uns als Erwachsene und unsere Kinder? Wo beginnt süchtiges Verhalten? Was sind wirksame Präventionsmaßnahmen? Wie können wir die familiären Konflikte bzgl. der Mediennutzung entschärfen?

Die Veranstaltung soll dazu dienen, Mediennutzung insbesondere der eigenen Kinder kritisch zu reflektieren sowie sich Wirkungen und Nebenwirkungen bewusst zu werden. Zudem werden Beratungsmöglichkeiten an der Goetheschule und in Einbeck verdeutlicht.

Im Anschluss an den etwa einstündigen Vortrag steht der Referent gern für Fragen und Beratung zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist kostenlos.

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