Überlebenstraining in Zeiten der Abikalypse – der Abijahrgang 2017

56 Abiturientinnen und Abiturienten der Goetheschule können aufatmen: Schluss, aus, finito – und vor allem: Es ist geschafft! Nach aufregenden und anstrengenden Prüfungstagen ist nun die Zeit zum Feiern gekommen.

Den Auftakt dazu machte wie immer der Abischerz. Am Mittwoch wurde morgens den Schülern und Lehrern in üblicher Manier der Zugang zum Schulgebäude erschwert, die Klassenräume waren „innenarchitektonisch umgestaltet worden“ und die Kreide verweigerte das Schreiben, war dafür aber genießbar! Ein Wissensduell sollten sich Schüler und Lehrer auf dem Schulhof beim Spiel „1,2 oder 3“ liefern. Ganz talentfrei durfte man dabei nicht sein, zumal auch die Qualitäten eines Entertainers mit Gesangs- und Tanzeinlagen gefordert worden waren.

Am Beginn der Entlassungsfeierlichkeiten am Donnerstag stand der Gottesdienst in der Münsterkirche. Das Vorbereitungsteam mit Hanna-Marlen Breme, Hannah Cortnum, Eva Friedhoff, Theresa Steinbrenner, Markus Luster und Daniel Konnerth hatte als Grundlage des Gottesdienstes die Polarität des Abi-Mottos „Abikalypse“ und der christlichen Heilsbotschaft gewählt: Auf sicherem Grund befänden sich jene, die nach unruhigen Zeiten sich einer Neuorientierung ausgesetzt sähen. So könnten die Abiturienten wohlgemut die „Arche Goetheschule“ verlassen und vertrauensvoll in die Zukunft blicken. Die Entlassungsfeier selbst fand im Theatersaal am Hubeweg statt. Eine Melange aus Musik und Festreden gestaltete den Festakt. Besonders in Erinnerung werden die charmante Moderation durch Lisa Mümmler und Paul Klinke, die Jahrgangsreden der Schülerschaft (für den 11. Jahrgang sprachen Lena Schrader und Tim Heitmüller/ für den 12. Jahrgang Svenja Schiegl und Viktor Schwertfeger) sowie die Abirede des „LehrerDreamteams Steinberg/Bublitz“ bleiben. Ein Novum war musikalische Unterstützung durch eine Jahrgangsband, bestehend aus Celine Spellerberg, Yannik Sieburg, Larissa Woschnitza, Hanna-Marlen Breme und Fabian Höper. Sie bereicherten das durch das Schulorchester ohnehin schon reichhaltige Repertoire.
Am Freitag stand dann der Abiball an, der wie immer Treffpunkt für den gegenwärtigen Abijahrgang, für ehemalige und künftige Abiturienten ist.

Goethe wünscht allen Abiturienten und ihren Familien viel Glück für die Zukunft und – eine Apokalypse ist eine Abikalypse noch lange nicht!!

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